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» Eine
Gesellschaftsordnung ist rational, wenn sie sich
insbesondere durch Kooperation ihrer Mitglieder untereinander
auszeichnet. Kooperation wiederum bedeutet u.a.
freie Verfügbarkeit von Informationen und
Wissen aller Art, sowie ein hohes Maß an Kompromißbereitschaft,
Mitbestimmung und Ergebnis beteiligung
der Mitwirkenden. Geheimniskrämerei, Zurückhaltung sowie
Unterdrückung von Wissen und Information sowie derer Nutzung, um
sich selbst einen Vorteil zu verschaffen, ist für das Gemeinwesen
schädlich; dasselbe gilt für die Ausgrenzung und
Unterdrückung oder Ausbeutung eines Teils der Bevölkerung.
Kooperation setzt auch ein hohes Maß an Aufrichtigkeit in
der Kommunikation und an Hilfsbereitschaft unter den
Mitgliedern einer Gesellschaft voraus.
» Die
Basis jeder Gesellschaftsordnung ist die betriebliche und die gemeine
Wirtschaftsordnung. Sie ist
prägend für alle anderen Aspekte der gesellschaftlichen
Entwicklung, der materiellen und sonstigen Lebensbedingungen der
Menschen, einschließlich der Umwelt- und der Naturentwicklung.
Sie ist entscheidend verantwortlich nicht nur für die Macht-
und die Güterverteilung unter den Mitgliedern der
Gesellschaft, sowie für eine Aufspaltung der Gesellschaft und die
Bildung von Interessenkonflikten zwischen Bevölkerungsgruppen,
sondern entscheidet letzten Endes darüber, wofür die Kreativität
und Produktivität der Menschen, d.h. die menschliche
Arbeitskraft nicht nur angeblich, sondern in der Tat verwendet wird -
konstruktiv oder destruktiv : fürs Mit- und
Füreinander, oder für das Gegeneinander. Somit ergibt es sich
als ganz konsequent, daß insbesondere die Wirtschaftsordnung
hinsichtlich ihrer Grundlagen, Spielregeln und Ziele
fair, demokratisch, rational und
solidarisch, d.h. sozial organisiert werden muß, wenn
sie für hohe Identifikation, Motivation und Lebensqualität in
allen ihren Aspekten bei allen Gesellschaftsmitgliedern sorgen will. Sozial
bedeutet gemeinschaftlich, gemeinnützig, oder
gemein(schafts)dienlich.
» Eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, welche
diese Kriterien nicht TATsächlich (!) beachtet, ist nicht
rational - und dies ist gegenwärtig weitgehend der Fall. Die
tatsächlich vorliegenden materiellen, ökologischen,
kulturellen, politischen, gesundheitlichen, emotionalen u.a. Ergebnisse
der produktiven Tätigkeit der Menschen
geben hierüber eindeutig negative, besorgniserregende Auskunft.
» Es
ist nicht
mein Anliegen, die vorhandene Gesellschaftsordnung, oder ihre
Verfechter und Nutznießer zu bekämpfen, auch wenn
meine Wortwahl manchmal recht scharf ist, sondern : ich
möchte die etablierten Verhältnisse und Entwicklungen
lediglich ungeschminkt beschreiben, so wie ich sie sehe - weil ich
finde, daß gegenwärtig "aus allen Rohren" hemmungslos
gelogen wird, und ich einfach keine Lügen mag. Und noch mehr geht
es mir um Beiträge und Vorschläge, welche positive
Alternativen aufzeigen.
» Ich
finde : Jederman sollte in einer Welt leben können, welche
er/sie bevorzugt, und welche er/sie verdient - Vielfalt statt Einfalt
ist gefragt. Für Anregungen und Kritik bin ich dankbar.
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